Der Biohof

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Der Biohof

 

 

Und seine Bedeutung

 

 

 

 

 

�ko-Landbau

 

 

Es beginnt mit dem Boden, der den Bio-Bauern als nat�rlicher Organismus gilt. Er greift nicht zum Kunstd�nger, um die Pflanze direkt zu "m�sten", sondern unterst�tzt und verbessert die Bodenfruchtbarkeit mit organischem D�nger.

Um die Pflanzen selber vor Unkraut, Sch�dlingen und Krankheiten zu sch�tzen, setzt er keine Herbizide und Pestizide ein, sondern st�rkt ihre Abwehrkr�fte, f�rdert N�tzlinge und arbeitet mit nat�rlichen Wirkstoffen.

Weil Bio-Landwirtschaft in Kreisl�ufen denkt, das Futter f�r die Tiere stammt �berwiegend vom eigenen Hof.

Seine Tiere begreift der Bio-Bauer als eigenst�ndige Gesch�pfe. Sie haben f�r ihre Art typische Verhaltensweisen, denen die Tierhaltung entsprechen muss. Legebatterien f�r H�hner oder das Aufstellen von Rindern und Schweinen auf Spaltenb�den kommen nicht in Frage.

 

 

 

 

 

 

Tierhaltung im �ko-Landbau

Allgemein

Im �ko-Landbau ist die Tierhaltung ein wichtiges Bindeglied im Betriebskreislauf Boden-Tier-Pflanze.

 

 

 

         

 

Einerseits tr�gt die Kopplung von Pflanzenbau und Tierhaltung dazu bei, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu erh�hen. Andererseits sollen die Tiere weitestgehend mit betriebseigenen Futter versorgt werden. Die Zahl der Tiere auf einem �kologisch wirtschaftenden Betrieb ist fl�chengebunden. Maximal sind zwei Gro�vieheinheiten pro Hektar zul�ssig. Dies tr�gt auch dazu bei, die Belastung von Boden und Wasser zu vermeiden.

 

Die Tierhaltung im �kologischen Landbau wird durch die Achtung und den Respekt des Menschen vor der lebenden Kreatur gepr�gt. Der �ko-Landwirt ist daf�r verantwortlich, die arteigenen Bed�rfnisse seiner Tiere zu kennen und sie bestm�glich zu ber�cksichtigen.

 

                        

 

Die Tiere sollen gesund bleiben, sich wohl f�hlen und ihre arteigenen Verhaltensweisen m�glichst uneingeschr�nkt ausleben k�nnen. Forschungsergebnisse aus der Ethologie (Wissenschaft vom Verhalten der Tiere) dienen als Kriterien zur Verhaltensbeurteilung der einzelnen Tierarten. Letztendlich geht es beim Stallbau stets darum, einen Kompromiss zu finden - aus optimalen Bedingungen f�r das Tier und praktikablen Bedingungen f�r den Landwirt.

 

 

(c)Ziechhaus

 

 

Tierhaltung im �ko-Landbau - die Prinzipien

 

  • Die Tierarten und -rassen sollen an die Standortbedingungen angepasst, vital und widerstandsf�hig sein.
  • Die Tiere stammen aus eigener Nachzucht oder von anderen �kologischen Betrieben. Nur in Ausnahmef�llen d�rfen Tiere aus konventionellen Best�nden zugekauft werden und durchlaufen dann eine tierartspezifische Umstellungszeit.
  • Den Tieren ist Auslauf im Freien und je nach Tierart Weidegang zu gew�hren.
  • Das Umfeld der Tiere muss hinsichtlich der Bel�ftung, der Lichtanspr�che und des Platz- und Komfortbedarfs artgerecht gestaltet sein und das nat�rliche Sozialverhalten erm�glichen.
  • Eine ganzj�hrige Anbindehaltung ist nicht erlaubt.
  • Vollspaltenb�den sind nicht zul�ssig.
  • Ferkel oder H�hner werden nicht in K�figen gehalten.
  • Das Futter muss �kologischer Herkunft sein, soweit wie m�glich vom eigenen Betrieb.
  • Der Einsatz von Hormonen, Wachstums- und Leistungsf�rderern ist verboten.
  • Der vorbeugende Einsatz von Medikamenten, Antibiotika etc. ist nicht erlaubt.
  • Die Fortpflanzung erfolgt grunds�tzlich im Natursprung, k�nstliche Besamung ist jedoch erlaubt. Nicht zul�ssig sind andere k�nstliche Fortpflanzungsmethoden.
  • Eingriffe am Tier wie Z�hnekneifen, Kupieren des Schwanzes, Stutzen der Schn�bel etc. d�rfen nicht systematisch angewendet werden. Die Enthornung von Rindern ist aus Sicherheitsgr�nden erlaubt.

 

 

 

Tierhaltung im Vergleich

 

 

Die Haltung von Nutztieren in Stallungen stellt einen gro�en Eingriff in das nat�rliche Verhalten der einzelnen Individuen dar.  Die Konzeption der Stallungen muss sich daher prim�r am nat�rlichen Verhalten unserer Nutztiere orientieren. Dazu geh�ren unter anderem Besch�ftigung, Sozialkontakt, R�ckzugs- und Fressm�glichkeiten.

W�hrend fr�her die St�lle prim�r in Hinsicht auf arbeits- und betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte (Vollspaltenboden, Kurzstand Anbindbehaltung, ganzj�hrige Stallhaltung, etc.) entwickelt worden sind, orientieren sich moderne Stallbaukonzepte im �ko-Landbau an den artgem��en Verhaltensbed�rfnissen ihrer Bewohner.Von dem Normalverhalten unserer Nutztiere und ihren anatomischen Eigenschaften k�nnen Konsequenzen f�r einen artgerechten Stall abgeleitet werden. So sondert sich zum Beispiel das Mutterschwein in der freien Natur f�r die Niederkunft von der Rotte ab und st��t erst wieder nach etwa zehn Tagen zur Rotte zur�ck. Konsequenz aus diesem Verhalten f�r die Konzeption eines Schweinestalles ist die Einzelhaltung der Muttersau kurz vor und etwa zwei Wochen nach dem Abferkeln. Danach wird sie wieder zur�ck in die Gruppe in eine Gruppensaugbucht gef�hrt.

Ein weiteres Beispiel aus der Legehennenhaltung: Das bei uns gehaltene Huhn stammt urspr�nglich vom Bankiva-Wildhuhn aus Asien ab. Sobald die D�mmerung eintritt, sucht dieses in der freien Natur die unteren �ste von B�schen und B�umen auf, um die Nacht gesch�tzt in einer erh�hten Position zu verbringen. Die Konsequenzen f�r die artgerechte Haltung sind einerseits erh�hte Sitzstangen f�r alle Tiere und andererseits eine D�mmerungsphase im Lichtregime, in der die Tiere die erh�hten Schlafpl�tze aufsuchen k�nnen.

 

 

 

Artgerecht ?!

( �berall das gleiche Elend, - keine "schwarzen Schafe", sondern der ganz normale Wahnsinn. )

( Siehe )

 

 

           

 

 

( Auf Vollspaltenboden, Tier an Tier, das ganze Leben. Sie sehen nie eine Wiese und die Sonne )

 

 

 

 

 

( Biohof Tierhaltung )

 

 

 

Artgerecht ?!

 

 

 

 

 

 

 

 

                 ( siehe)

 

 

 

BE221-Bannwil-1.JPG (46853 Byte)

 

 

BE221-Bannwil-2.JPG (50847 Byte)

 

 

Be205-XXI-Q13-Baetterk.JPG (38845 Byte)

 

 

 

( Biohof Tierhaltung )

 

 

 

 

 

Artgerecht ?!

 

( Siehe )

 

 

     

 

 

 

   

 

 

( Biohof Tierhaltung )

 

 

 

 

Die optimale Kombination der arteigenen Bed�rfnisse unserer Nutztiere mit den betriebs- und arbeitswirtschaftlichen Grunds�tzen der modernen Bio- Landwirtschaft stellt die hohe Kunst der �kologischen Stallbauplanung dar.

 

 

 

Milchkuhhaltung

( Nach Biorichtlinien )

 

(c)Schweisfurth  Die Tiere m�ssen im Stall gen�gend Platz haben, um ihre arteigenen Verhaltensweisen ausf�hren zu k�nnen. F�r Milchk�he sind deshalb mindestens sechs Quadratmeter Stallfl�che pro Kuh vorgeschrieben. Die Auslauffl�chen m�ssen, wenn kein Weidegang m�glich ist, mindestens 4,5 Quadratmeter pro Kuh betragen.

Die Bodenfl�che der Stallungen darf h�chstens zu 50 Prozent aus perforiertem Boden (z. B. Spaltenboden) bestehen. Der �brige Teil muss planbefestigt und eben und darf nicht rutschig sein. Jedem Tier muss eine eingestreute Liegefl�che zur Verf�gung stehen und das Tier muss ungehinderten Zugang zu Futter und Wasser haben. Es kann durchaus sinnvoll sein, die F�tterung in den Au�enbereich zu verlagern, um so die Auflagen im Innenbereich erf�llen zu k�nnen.

�kologisch gehaltenen Milchk�hen muss Auslauf gew�hrt werden.

(c)Schweisfurth

Um den gesetzlichen Anforderungen f�r die �kologische Milchviehhaltung gerecht zu werden, bieten sich Laufst�lle mit eingestreuten Liegeboxen, Tretmist- oder Tieflaufst�lle an. Moderne, artgerechte Stallbauten sind h�ufig als Au�enklima- oder Offenfrontstall ausgef�hrt.

 

 

 

 

Grunds�tzlich ist die Anbindehaltung von Milchk�hen im �kologischen Landbau verboten. F�r bestehende Anbindest�lle gibt es die Ausnahmeregelung, dass diese bis zum 31.12.2010 umgebaut sein m�ssen. Au�erdem m�ssen regelm��ig Auslauf oder Sommerweidegang, reichlich Einstreu und individuelle Betreuung gew�hrt werden.

 

F�tterung

 

Eine abwechslungsreiche und ausgewogene F�tterung soll die Gesundheit der Tiere garantieren und sowohl dem ern�hrungsphysiologischen Bedarf als auch den Verhaltensbed�rfnissen der Tiere in ihrem jeweiligen Entwicklungsstadium entsprechen.

 

 

 

 

Die F�tterung erfolgt auf der Basis von im betriebseigenen Grund- und Kraftfuttermitteln und die Rationsgestaltung muss wiederk�uergerecht sein. Bei Milchk�hen bestehen daher mindestens 60 Prozent der Trockenmasse der Ration aus frischem, getrocknetem oder siliertem Raufutter. �bergangsweise (bis zum 24. August 2005) ist bis zu einem Anteil von zehn Prozent der Einsatz von konventionellen Futtermitteln erlaubt.

 

 

 

 

Nicht erlaubt sind chemisch-synthetische Futterzus�tze zur Wachstumsf�rderung, zur Beeinflussung von Verdauungs- und Stoffwechselvorg�ngen oder zur vorbeugenden Behandlung von Krankheiten.

 

 Herkunft der Tiere

 

Grunds�tzlich m�ssen alle Tiere von �kologisch wirtschaftenden Betrieben stammen. Bei der Umstellung eines konventionellen Milchviehbetriebes auf die �kologische Produktionsweise kann jedoch der vorhandene Tierbestand mit Genehmigung der Kontrollstelle umgestellt werden. Bei gleichzeitiger Umstellung des Gesamtbetriebes (das hei�t gesamte Tierhaltung des Betriebes einschlie�lich Weiden und Futterfl�chen) betr�gt die Umstellungszeit 24 Monate.

 

 

 

 

Beim Aufbau eines Tierbestandes k�nnen unter bestimmten Voraussetzungen und nach vorheriger Genehmigung der Kontrollstelle Tiere aus konventionellen Betrieben eingestellt werden, wenn Tiere aus �kologischem Landbau nachweislich nicht in ausreichender Menge verf�gbar sind.

 

 

Rindermast

( Nach Biorichtlinien )

 

 

 

 

  • Sommerweidegang oder ganzj�hriger Auslauf
  • Verbot von Vollspaltenb�den im Stall
  • Mindestgr��en f�r die Stallfl�che entsprechend dem Lebendgewicht der Tiere (200 bis 350 Kilogramm: vier Quadratmeter; ab 350 Kilogramm: f�nf Quadratmeter, mindestens ein Quadratmeter je 100 Kilogramm)

 

 

 

 

( Weidegang )

 

 

( z.b. Stall )

 

 

Die Endmast darf in ausschlie�licher Stallhaltung erfolgen, sofern diese Zeit nicht mehr als ein F�nftel der gesamten Lebensdauer der Tiere und auf keinen Fall mehr als drei Monate betr�gt.

 

F�tterung

 

Nach der EU-�ko-Verordnung soll sich die Nahrung �kologisch gehaltener Rinder bezogen auf die j�hrlich verabreichte Futtertrockenmasse wie folgt zusammensetzen:

 

  • mindestens 30 Prozent �ko-Futter
  • maximal 60 Prozent betriebseigenes bzw. maximal 30 Prozent zugekauftes Umstellungsfutter
  • bergangsweise (bis zum 24. August 2005) maximal zehn Prozent bestimmte konventionell erzeugte Futtermittel, wenn eine Versorgung mit �ko-Futter nicht vollst�ndig m�glich ist.

F�tterungsantibiotika oder andere Leistungsf�rderer sind im �kologischen Landbau generell verboten.

Die F�tterung von Mastrindern erfolgt durch Gr�nfutter, Heu, Grassilage, Maissilage und Kraftfutter, vorzugsweise vom eigenen Betrieb. Als Energietr�ger in �kologischem Kraftfutter werden vornehmlich Getreide, Futterr�ben und Kartoffeln eingesetzt, als Eiwei�lieferanten dienen Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen.

 

 

Herkunft der Tiere und Rassenwahl

 

 

 

 

 

Die Jungtiere m�ssen vom eigenen Betrieb oder von anderen Bio-Betrieben stammen. Wenn es zu Engp�ssen auf dem Markt f�r �ko-Tiere kommt, d�rfen zur Zucht maximal zehn Prozent der Tiere von konventionellen Betrieben zugekauft werden.

 

 

 

Sauenhaltung und Ferkelerzeugung

( Nach Biorichltinien )

 

 

 

Der Bedarf nach �kologischem Schweinefleisch w�chst und somit auch die Nachfrage nach �kologisch erzeugten Ferkeln. Landwirte sollen die Ferkel m�glichst aus �ko-Betrieben zukaufen. Sind keine �ko-Ferkel verf�gbar, d�rfen nach Genehmigung durch die Kontrollstelle konventionelle Ferkel gekauft werden.

 

 

 

 

 

Bereits jetzt besteht in vielen Regionen Deutschlands ein Unterangebot; dieses wird sich durch die Ausdehnung der Schweinehaltung noch versch�rfen. Beim Auf- und Ausbau der Sauenhaltung sollten Landwirte auf gen�gend �kologisch wirtschaftende Mastbetriebe in der Umgebung achten, da lange Transportzeiten aus Tierschutzgr�nden verboten sind.

 

 

Haltung

 

 

Man unterscheidet zwischen tragenden und ferkelf�hrenden Sauen. F�r jeden Zweck existieren unterschiedliche Haltungssysteme. Tragende Sauen k�nnen in einer Gruppenhaltung ihren arteigenen Bed�rfnissen am besten nachkommen; geeignet ist daf�r die Haltung im Laufstall. Auslauf ist ein Muss f�r Sauen in �kologischen Betrieben, am besten in Verbindung mit Weidem�glichkeiten.

 

 

Auch Schweine k�nnen einen Sonnenbrand erleiden. Deshalb ist ein Unterstand drau�en unverl�sslich. Zus�tzlich dient er als Regenschutz. Eine Suhle f�rdert das Wohlbefinden, da Schweine zur K�hlung ihre empfindliche Haut gerne mit Wasser oder Schlamm befeuchten. Eine automatische Dusche kann zus�tzlich installiert werden. Dabei ist allerdings auf Hygiene zu achten; vor allem in Schlammsuhlen findet man eine hohe Endoparasitenbelastung.

 

 

                 

        

 

 

 

 

ko-Landwirte halten ferkelf�hrende Sauen meist einzeln in Abferkelbuchten. Die Haltung in Gruppen bzw. einer Kombination von Gruppen- und Einzelhaltung ist jedoch m�glich. Ihren Nestbautrieb befriedigt die Sau vor dem Abferkeln mit viel trockenem Stroh. Eine Fixierung ist bei ausreichendem Platzangebot nicht notwendig. M�ssen die Sauen trotzdem fixiert werden, sollte diese nicht l�nger als einige Tage dauern.

 

 

 

 

 

 

Mittlerweile existieren zahlreiche Stallsysteme und auch tiergerechte Baul�sungen f�r bereits bestehende Stallungen. Die Freilandhaltung von Sauen hat sich besonders in Gr�nlandgebieten bew�hrt und stellt eine tiergerechte und kosteng�nstige L�sung dar.

 

 F�tterung

 

kologisch gehaltene Schweine m�ssen strukturreiches Grundfutter erhalten. Weiden sind eine hervorragende Futtergrundlage und bieten sich vor allem in Gr�nlandgebieten an. Ist nur Stallhaltung m�glich, erfordert das Herbeischaffen und F�ttern von Grundfutter einen hohen Arbeitsaufwand, gleichzeitig ist es aber eine preisg�nstige und tiergerechte Ern�hrung.

 

Gras- und Maissilage, Heu, Gr�nschnitt und R�ben eignen sich als Grundfutter.

 

Je nach Tr�chtigkeitsphase erhalten die Sauen zus�tzlich 0,5 bis 2,5 Kilogramm Getreideschrot und eine Mineralstoffmischung. Die laktierende Sau erh�lt nur noch wenig Grundfutter, damit sie gen�gend energiereiches Kraftfutter aufnehmen kann.

 

 

Rassenwahl

 

 

 

 

Die Rassenwahl in der Ferkelerzeugung orientiert sich haupts�chlich an den Bed�rfnissen der Mastbetriebe. Bew�hrt haben sich Gebrauchskreuzungen mit einem gewissen Anteil an Robustrassen. Das Schw�bisch-H�llische Schwein oder Angler Sattelschwein wird daf�r zum Beispiel mit dem Deutschen Landschwein oder -Edelschwein gekreuzt. Gute Erfahrungen liegen auch mit Dreirassenkreuzungen vor.

 

 

Schweinemast

( Nach Biorichtlinien )

 


 

 


 

 

 

 

Die Schweinehaltung spielte im �kologischen Landbau lange Zeit eine untergeordnete Rolle. �ko-Kunden zeigten eher Pr�ferenzen f�r das Fleisch anderer Tierarten und kritisierten au�erdem die "Nahrungskonkurrenz" zum Menschen, d.h. man sah es als Verschwendung an, Getreide an Schweine zu verf�ttern.

 

 

(c)S�L

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach �ko-Schweinefleisch stark angestiegen.

 

 

In den letzten Jahren stieg unter anderem bedingt durch BSE und Lebensmittelskandale im Fleischsektor die Nachfrage nach und damit die Erzeugung von �ko-Schweinefleisch stark an.

 

Haltung

 

 

 

Das Schwein ist nach seiner Herkunft ein waldbewohnendes, famili�res Gruppentier, welches als Allesfresser ein vielf�ltiges Nahrungsangebot sch�tzt. Es zeigt ein lebhaftes Erkundungsverhalten bei seiner Nahrungssuche, suhlt und scheuert sich gerne ausgiebig.

 

 

 

Abgestimmt auf diese Verhaltensweisen, Bed�rfnisse und Ern�hrungsgewohnheiten werden Stallsysteme f�r Schweine in der �kologischen Landwirtschaft geplant. Familienstall, Offenfront-Tiefstreustall, und H�ttenhaltung tragen den Verhaltensanlagen Rechnung, indem sie verschiedene Funktionsbereiche f�r Fressen, Laufen, Liegen und Koten bereitstellen.

 

 

 

 

Mit Hilfe der landwirtschaftlichen Bauberatung lassen sich auch konventionell angelegte St�lle zu vertretbaren Kosten tiergerecht umbauen.

Einen tiergerechten und damit schonenden Umgang f�hren �kologisch wirtschaftende Betriebe auch bei Transport und Schlachtung fort: So ist die Transportzeit auf wenige Stunden begrenzt und Elektro-Viehtreiber sind verboten.

 

 F�tterung

 

 

 

 

Die F�tterung von �kologisch und konventionell gehaltenen Schweinen unterscheidet sich haupts�chlich in den Futterkomponenten.

Wirtschaftseigenes Grundfutter (Maissilage, Ganzpflanzensilage und Gr�nfutter) setzen fast ausschlie�lich �kobetriebe zur Schweinef�tterung ein. Au�erdem kommen Getreide, K�rnerleguminosen, Kartoffeln, R�ben und Magermilchpulver in einer Ration zum Einsatz.

 

 

 

 

 

 

Aber auch Reste aus der pflanzlichen Produktion sind geeignet, sofern damit eine ausgewogene Ration zusammengestellt werden kann. Konventionell erzeugte Futtermittel d�rfen nur bis zu 20 Prozent in der Ration von �ko-Schweinen enthalten sein und alle verwendeten Futtermittel m�ssen auf der Futtermittel-Positivliste der EG-�ko-Verordnung stehen.

 

 

Ferkelherkunft und Rassenwahl

 

 

 

 

Wo es m�glich ist, werden Ferkel aus �ko-Betrieben zugekauft. Allerdings stehen nicht in �berall in Deutschland gen�gend �kologisch erzeugte Ferkel zur Verf�gung. Da ein langer Transport jedoch nicht tiergerecht und deshalb verboten ist, k�nnen bei Engp�ssen auch konventionelle Ferkel zugekauft werden. Die Ferkel d�rfen beim Einkauf f�r die Mast nicht schwerer als 25 Kilogramm sein.

 

 

 

 

Robuste, stresstolerante Rassen, die eine gute Futter- und Grundfutterverwertung, eine hohe Fleischqualit�t und gute Tageszunahmen aufweisen werden eingesetzt. Ausgesprochene Robustrassen wie das Schw�bisch-H�llische Landschwein k�nnen als Kreuzungspartner in Gebrauchskreuzungen mit dem Deutschen Edel- oder Landschwein g�nstige Eigenschaften einbringen. Wegen der bei Robustrassen st�rken Neigung zur Verfettung sollten die Anteile aber nicht zu hoch sein.

 

 

 

 

Legehennenhaltung

( Nach Biorichtlinien )

 

 

 

 

 

 

Die �kologische Eiererzeugung hat sich in den vergangenen Jahren stark ausgedehnt. Dazu hat nicht zuletzt die anhaltende �ffentliche Diskussion um Haltungsverfahren bei Legehennen beigetragen. F�r �ko-Eier bestand und besteht ein erheblicher Nachfrage�berhang. So bestehen in diesem Wirtschaftszweig insgesamt sehr gute Absatzchancen.

 

( Auslauf im Freien

 

Anforderungen an die �kologische Hennenhaltung sind in der EG-�ko-Verordnungfestgelegt:

 

  • Um Belastungen der Umwelt zu vermeiden, d�rfen maximal 230 Legehennen je Hektar landwirtschaftliche Nutzfl�che gehalten werden. Betriebskooperationen sind m�glich.
  • Die K�fighaltung von Gefl�gel ist generell ausgeschlossen.
  • Die maximale Stallgr��e ist auf 3.000 Legehennen je Einheit begrenzt. Jeweils sechs Tieren muss mindestens ein Quadratmeter Stallnettofl�che zur Verf�gung stehen. Wenigstens ein Drittel der Stallfl�che muss eingestreut sein.
  • Den Tieren sind erh�hte Sitzstangen anzubieten; je Henne m�ssen 18 Zentimeter Sitzstangenplatz zur Verf�gung stehen. Im Gruppennest soll jedes Tier �ber 120 Quadratzentimeter Nestfl�che verf�gen.
  • Allen Tieren ist - sofern die �u�eren Bedingungen dies zulassen - Auslauf im Freien (vier Quadratmeter/Tier) zu gew�hren, wobei die Auslaufluken ein z�giges Verlassen des Stalls erlauben m�ssen.
  • Den Tiere muss das Staubbaden m�glich sein.
  • Die Tiere m�ssen Tageslicht erhalten. Eine mindestens achtst�ndige beleuchtungsfreie Ruhephase ist vorgeschrieben.
  • Das systematische Schn�belk�rzen ist nicht erlaubt.

 

 

 

 

F�r die �kologische Legehennenhaltung sind sowohl Bodenhaltungs- als auch Volierensysteme geeignet. Moderne Systeme mit Kaltscharrr�umen im Au�enklimabereich kommen den Bed�rfnissen der Tiere entgegen und erlauben das Verlassen des Warmbereiches auch w�hrend Schlechtwetterperioden, in denen ein Gr�nauslauf nicht nutzbar ist.

 

 

 

Der Hygiene ist bei der Auslaufhaltung besondere Aufmerksamkeit zu widmen, vor allem im Einstreubereich und im stallnahen Auslaufbereich. Die Einstreu sollte immer trocken und locker sein. Feuchte und verkotete Einstreu beg�nstigt zahlreiche Erkrankungen.

 

F�tterung

 

 

 

 

Gefl�gel hat hohe Anspr�che an die biologische Wertigkeit der Proteine. Die optimale und leistungsgerechte erfordert bei den zul�ssigen Futtermitteln eine vielf�ltig zusammengestellte Futterration.

Zum Einsatz kommen vor allem Getreide, K�rnerleguminosen, �lsaaten, Maiskleber, Kartoffeleiwei�, Sonnenblumenkerne und z. T. Milch und Milcherzeugnisse. Aber auch Gr�n- und Rauhfutter als Silage oder Gr�nmehle sind geeignete Futterkomponenten.

Wichtig ist, dass ein Teil des Futters in gr�berer Struktur vorgelegt wird. Au�erdem muss eine leistungsgerechte Menge an Mineralstoffen, insbesondere Calcium, in der Ration enthalten sein.

 

 

Rassenwahl

 

 

 

 

Aufgrund der Spezialisierung im Gefl�gelbereich gibt es am Markt praktisch nur noch Legehybriden oder Masthybriden. Beide sind nicht uneingeschr�nkt f�r die �kologische Haltung geeignet.

 

 

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Daher werden im �ko-Landbau verst�rkt Anstrengungen unternommen, geeignete Rassen zu z�chten. Z�chterische Bem�hungen gehen u.a. in Richtung einer Zweinutzungsrasse, um das T�ten m�nnlicher K�ken im Produktionszweig Eierzeugung zu vermeiden.

 

 

Mastgefl�gelhaltung

( Nach Biorichtlinien )

 

 

 

Die �kologische Gefl�gelmast erlebte in der Vergangenheit eine erhebliche Ausdehnung. BSE-Krise und weitere Lebensmittelskandale verliehen diesem Aufw�rtstrend zus�tzlich Nahrung, so dass die Nachfrage mittlerweile das Angebot �bersteigt. Dieser Markt bietet auch zuk�nftig gute Einkommenschancen f�r �kologisch wirtschaftende Landwirte. �ko-Bauern betreiben die H�hnchen- und Putenmast noch nicht lange, w�hrend G�nse- und Entenmast bereits gang und g�be sind.

 

 

Putenmast ist in der �kologischen Landwirtschaft ein relativ junger Produktionszweig.

 

 

Anforderungen an die �kologische Mastgefl�gelhaltung sind in der EG-�ko-Verordnung festgelegt:

 

  • Maximal 580 Masth�hner d�rfen je Hektar Betriebsfl�che gehalten werden. Dadurch sollen Umweltbelastungen vermieden werden. Eine Kooperation mit anderen Betrieben ist dabei m�glich.
  • K�fighaltung ist verboten.

 

 

 

 

  • St�lle d�rfen maximal 4.800 H�hner oder 2.500 G�nse je Einheit gro� sein.
  • Mindestens ein Quadratmeter Stallfl�che muss f�r 10 Tiere, die zusammen maximal ein Lebendgewicht von 21 Kilogramm aufweisen, zur Verf�gung gestellt werden.
  • Mindestens ein Drittel der Stallfl�che muss fest ausgef�hrt und mit Einstreumaterialien versehen sein.
  • Alle Tiere haben st�ndig Zugang zu einem Freilauf drau�en.
  • Der Auslauf je Masthuhn betr�gt vier Quadratmeter, eine Ente hat Anspruch auf 4,5 Quadratmeter und eine Gans auf 15 Quadratmeter.
  • Ein Staubbad steht zur Verf�gung. Wassergefl�gel hat st�ndig Zugang zu einem Gew�sser.
  • Es m�ssen langsamwachsende Gefl�gelrassen ausgew�hlt werden und ein bestimmtes Mindestschlachtalter darf nicht unterschritten werden.

 

 

 

 

�ko-Bauern nutzen vor allem Bodenhaltungssysteme. Sie kombinieren diese Systeme mit einer Gr�nauslauffl�che, damit die Tiere ihrem Bed�rfnis nach Auslauf, Aktivit�t und Futteraufnahme im Freien nachkommen k�nnen. Ein Kaltscharraum im Au�enklimabereich entspricht dem arteigenen Verhalten des Gefl�gels und sorgt auch bei schlechtem Wetter f�r eine Auslaufm�glichkeit.

 

 

Ein Gr�nauslauf erm�glicht den Tieren  Bewegung und Futteraufnahme im Freien.

 

 

 

Rassenwahl

 

 

 

 

 

 

Bei der Erzeugung von konventionellem Mastgefl�gel achten Tierz�chter vor allem auf Schnellw�chsigkeit und eine hohe Futterverwertung. Als Ergebnis existieren heute auf dem Zuchttiermarkt haupts�chlich auf diese Anspr�che ausgerichtete Rassen. �ko-Gefl�gel soll aber langsam wachsen, weil damit eine gute Fleischqualit�t erreicht wird. Spezielle Aufzuchtbetriebe f�r �ko-Gefl�gel bieten mittlerweile solche Tiere an.

 

 

 

Pflanzenbau im �ko-Landbau  

 

 

Die Bilder habe ich im Netz gefunden,sollte auf einer dieser Bilder ein Copyright bestehen,dann bitte ich,mich per Mail zu benachrichtigen.

 

 

" Bioland "

Hof Overbeck

 

 

 

 

Alfred und Elisabeth Overbeck haben den Schritt in die �kologische Landwirtschaft geschaft !

 

 

Sie tra�mten von Rindern, die in freier Natur statt in �berf�llten St�llen leben.Von Mutterkuh-haltung statt K�lbermast.Mit viel Idealismus wurde der Sprung, weg von der koventionellen Tierhaltung gemeistert.Seit 3 Jahren sind  die Overbecks nun schon dem �kologischen Anbauverband " Bioland " angeschlossen.

Die strengen Richtlinien sind f�r die passionierten Landwirte dabei nicht blo� ein notwendiges Muss, sondern Ausdruck ihrer eigenen ethischen Wertvorstellung.

 

 

 

( Da kann einem schon bang ums Herz werden.Der Boden bebt, die Luft voll aufgewirbeltem Staub.Die Rinder der Overbecks im gestreckten Galopp. )

 

 

Overbeck's Rinder geht es gut - keine Frage -.Neben den Mastbullen haben Sie eine Mutterkuh-Herde mit 50 Limousin- und Charolais-K�hen, die das ganze Jahr �ber mit ihren K�lbern im freien sind.

 

 

 

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Von Juni bis Oktober laufen dieTiere auf den Weiden des Narturschutzgebietes, den Winter verbringen sie auf hofnahen Weiden mit gro�z�gig eingestreuten Unterst�nden.Dort werden auch die K�lber ab Januar geboren.

 

 

 

( Weidegang im Winter )

 

 

 

 

( Unterk�nfte im Winter )

 

 

Die Geburt der K�lber ist jedes Jahr ein spannendes und aufregendes Ereignis.Zu meist werden die K�lber im Freien geboren,es sei denn das geb�hren des Kalbes zeigt sich als  �u�erst schwierig.Wenn die K�lber noch zu schwach sind um ihre Milch bei der Mutter zu holen,werden sie liebevoll mit der Flasche versorgt.

 

 

 

( Geburt im Freien )

 

 

 

 

( Geburt im Stall )

 

 

Noch nicht abgeschlo�en !

 

 

 

 

Schlu�worte

 

 

 

 

 

 

 

   Dominik      



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